Vergangene Veranstaltungen der Kranichhausgesellschaft e.V.

Hier finden Sie eine Übersicht bereits stattgefundener Veranstaltungen der Kranichhausgesellschaft e.V.. So können Sie sich auch im Nachhinein einen Eindruck von unserem kulturellen Angebot und unseren bisherigen Terminen verschaffen.

Samstag
13.06.2026
11.00 – 17.00
Ahlenmoor / Ihlienworth
Kerstin Norda
Führung Stiftung und Stiftungshaus Naturschutzstiftung / Kahnfahrt im Sietland
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12.30 Uhr Mittagspause im MoorIZ. Treffpunkt für Kahnfahrt: 14.45 Uhr am Anleger „De ole Schoolhoff“, Hauptstraße 15, Ihlienworth. Der Witterung entsprechende Kleidung, Sonnenschutz, Insektenschutz, Getränke sind mitzubringen. Die Sietland Kahnfahrten sind nicht barrierefrei! Abfahrt 15 Uhr, 32 Personen, Preis 7 Euro pro Person

Sonntag
31.05.2026
11.00 – 11.45
Kranichhaus, Reichenstraße 3, 21762 Otterndorf
Gudula Senftleben (Cadenberge)
„Was krabbelt, fliegt und blüht denn da?“
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Ein Konzert für Säuglinge und Kleinkinder mit ihren erwachsenen Begleitpersonen und für werdende Mütter und Väter.

Die Musikpädagogin Gudula Senftleben spielt und singt am historischen Tafelklavier fantasievolle Stücke und Lieder – auch zum Mitsingen, Mitklatschen, Mitwiegen und Mittanzen und Mitkrabbeln.

Im Salon und Foyer im 1. Stock des Kranichhauses stehen Stühle bereit und es ist genügend Platz für selbst mitgebrachte Krabbeldecken und Sitzkissen.

Die Kinderwagen können im Erdgeschoss abgestellt werden.

Dienstag
12.05.2026
19.30 – 21.00
Kranichhaus, Reichenstraße 3, 21762 Otterndorf
Tobias Mahler (Rechtenfleth)
Sammlungen erschließen und nutzen. Über den Umgang mit dem Kunstnachlass von Hermann Allmers
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Die Erschließung und Dokumentation des künstlerischen Nachlasses des Schriftstellers Hermann Allmers (1821–1902) wird durch das „Pro*Niedersachsen“-Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur unterstützt, so dass im Zuge des Forschungs- und Dissertationsprojekts zum Allmers-Haus und seinen Sammlungen in Kooperation der Hermann-Allmers-Gesellschaft e. V. mit dem Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Göttingen im Zeitraum von 2024–2026 ca. 2100 von Allmers hinterlassene ›Grafiken‹ (Handzeichnungen, Drucke, Fotografien) aus dem Archiv des Landkreises Cuxhaven digitalisiert und in der Datenbank von »kulturerbe.niedersachsen.de« veröffentlicht werden konnten.

Der Vortrag soll neben den Schwierigkeiten und Problemen, die sich während des Aufnahmeprozesses ergeben haben, auch zeigen, wie das Zugänglichmachen objektiver Informationen zur historischen Sammlungsforschung beitragen und – im spezifischen Fall des materiellen und immateriellen Erbes von Hermann Allmers – neue Impulse rund um das kulturelle Gedächtnis Niedersachsens setzen kann.

Tobias Mahler, M.A., studierte Geschichte und Kunstgeschichte in Göttingen. Im Rahmen eines Forschungsprojekts arbeitet er an einer Dissertation mit dem Arbeitstitel Bildung durch Objekte: Das Allmers-Haus und seine Sammlungen als Ausdruck von Kommunikation, Sozialisation und Identitätsbildung im 19. Jahrhundert.

Dienstag
14.04.2026
19.30 – 21.00
Kranichhaus, Reichenstraße 3, 21762 Otterndorf
Dr. Thomas Kühn (Ihlienworth)
Flöten, Schipp und Kahn – Eine Annäherung an das Hadelner Sietland
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Das Wrack eines Eichenkahns entwickelt sich zur Zeitmaschine: Über die Geschichte eines einfachen Kahns erschließen sich die Lebensbedingungen der Menschen der Region in den letzten Jahrhunderten.

Er war als einziges, zu jeder Jahreszeit verlässliches Fortbewegungsmittel an jedem Hof im Hadelner Sietland unentbehrlich.

Auch Frauen und Kinder waren durch ihn unabhängig und mobil. Seine besondere Bedeutung für die Region im Alltag, für Handel und Beruf sowie in Zeiten der Unwegsamkeit wird auch dadurch deutlich, dass er hier und nur hier einen eigenen Namen bekam und ‚Flöten‘ (gesprochen: Fleuten), genannt wurde. Die Flöten wurde sogar stellenweise noch bis in die 1960er Jahre regelmäßig genutzt.

Durch zahlreiche Bilder, zeitgenössische Schilderungen und weitere historische Quellen wird im Vortrag die Bedeutung dieser Kähne für die Menschen dargestellt und dokumentiert.

Dr. Thomas Kühn war langjähriger wissenschaftlicher Direktor am Hygieneinstitut des Landes Hamburg. Als Grundlage für den Vortrag dient sein Buch: Flöten, Schipp und Kahn – Historische Wasserfahrzeuge in Land Hadeln. Hg. vom Heimat- und Kulturverein Ihlienworth e.V. Berlin 2024.

Dienstag
17.03.2026
19.30 – 21.00
Stadtscheune, Sackstraße 4-7, 21762 Otterndorf
Dr. Norbert Fischer (Hamburg)
Historische Regionalkarte des Elbe-Weser-Dreiecks (Nord) – Neue Wege der Wissensvermittlung
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Das neu erschienene Buch- und Kartenwerk (im Schuber) zeigt und erläutert die vergangenen und erhaltenen Überreste und Stätten, die die Herausbildung des geschichtsträchtigen Raumes zwischen Elbe und Weser maßgeblich geprägt haben.

Es handelt sich um eine neuartige, historisch-geografisch-kulturell geprägte Zusammenschau der gewachsenen Strukturen des Elbe-Weser-Dreiecks mit symbolischen Eintragungen in sechs beiliegenden Landkarten.

Das Begleitheft erläutert die Eintragungen im zusammenhängenden Text sowie in Auflistungen und bietet vertiefende Informationen. Die Erstellung erfolgte interdisziplinär unter Mitwirkung zahlreicher Fachleute und Institutionen, darunter dem Niedersächsischen Landesarchiv, dem Landschaftsverband Stade e.V. und verschiedenen fachkundigen Autoren.

Regionalkarte zur Geschichte und Landeskunde. Ausgabe Elbe-Weser-Dreieck (Nord). Hg. von Norbert Fischer und Niels Petersen. Bearbeitet durch Michael Ehrhardt, Gudrun Fiedler, Norbert Fischer, Stefan Hesse, Andreas Hüser, Arend Mindermann, Dirk J. Peters, Ida-Christine Riggert-Mindermann und Heike Schlichting. Hannover 2025 (6 Karten und ausführlicher Erläuterungsband. 256 S., zahlreiche Abb.). Preis: 25,- Euro.

Dr. Norbert Fischer ist Sozial- und Kulturhistoriker; Honorarprofessor an der Universität Hamburg; freier Publizist, seine Schwerpunkte sind Forschungsprojekte und Buchpublikationen u. a. zur Regionalgeschichte Norddeutschlands.

Dienstag
17.02.2026
19.30 – 21.00
Stadtscheune, Sackstraße 4-7, 21762 Otterndorf
Dr. Katrin Latarius (Otterndorf)
Forschungsarbeiten mit dem VWFS ATAIR – das Umweltmonitoring des BSH in der Deutschen Bucht
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Im Jahr 2021 wurde das Vermessungs-, Wracksuch- und Forschungsschiff (VWFS) ATAIR für die Arbeiten des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Dienst gestellt.

Damit wurde die Flotte des BSH um ein hochmodernes Schiff ergänzt. Mit diesem Schiff, wie auch mit einigen anderen, führt das BSH sein Umwelt-Monitoring der deutschen Gewässer – Deutsche Bucht und südwestliche Ostsee – durch. Außerdem wird jeden Sommer einmal die gesamte Nordsee vermessen.

Der Vortrag gibt Einblick in die Besonderheiten in der Nordsee und der Deutschen Bucht, beschreibt das Konzept des Umweltmonitorings und gibt Einblick in die Messergebnisse. Dazu gibtes sicher auch ein bisschen Seemannsgarn…

Dr. Katrin Latarius ist Ozeanographin und seit 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Hamburg im Referat „Marine Klimafragen“.

Dienstag
03.02.2026
19.30 – 21.00
Neue Mensa Grundschule, Fröbelweg 5, 21762 Otterndorf
Günther Ennulat (Cuxhaven)
Rund um die Nordseekrabbe. Aus der Geschichte einer norddeutschen Delikatesse. Ein Film von Günther Ennulat (Cuxhaven)
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Es sind vor allem die Kutter, die heute das Bild der Krabbenfischerei prägen.

Immer wieder ist Günther Ennulat mit auf Fangfahrt in Elbmündung und Nordsee gegangen und konnte so auch die technologischen Veränderungen der vergangenen Jahrzehnte mit der Kamera beobachten. In seiner neuesten Produktion von 2025 zeigt der Maritimefilmer nicht nur die Schönheit der Krabbenfischerei, sondern dokumentiert auch längst vergessene Techniken und Herausforderungen, die heute das „rote Gold der Nordsee“ bedrohen.

Auch der kulinarische Aspekt darf im Film des gelernten Kochs nicht fehlen, denn Krabben sind nun mal eine Köstlichkeit! Günther Ennulat ist im Verlauf seines Seemannslebens nicht nur auf allen Weltmeeren zu Hause gewesen, u. a. auf dem Hospitalschiff „Helgoland“ und zuletzt auf Forschungsschiffen. In der Antarktis hat er von 1981 bis 1983 überwintert.

Schon früh hat er begonnen, das maritime Leben in ca. hundert Filmen festzuhalten. Der Krabbenfang war dabei immer wieder ein Motiv: Ob an Bord eines Holzkutters in den 1970er Jahren oder zu Fuß in Begleitung eines Fischers mit Handnetz, verband er schöne, stimmungsvolle Aufnahmen mit der Dokumentation des traditionellen Fischerhandwerks.

Dienstag
20.01.2026
19.30 – 21.00
Stadtscheune, Sackstraße 4-7, 21762 Otterndorf
Dr. Andreas Hüser (Bad Bederkesa)
Alte Grabungen und neue Forschungen der Archäologischen Denkmalpflege des Landkreises Cuxhaven
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Wie die Zeit vergeht. Es ist nun schon dreißig Jahre her, dass die überregional bekannt gewordenen Grabfunde des 4./5. Jahrhunderts n. Chr. von der Fallward entdeckt und vorsichtig ausgegraben worden sind.

Die Grabungen an der Burg Stotel liegen inzwischen auch schon wieder gut zehn Jahre zurück. Und die Archäologische Denkmalpflege des Landkreises Cuxhaven hat seit ihrer Gründung in den 1960er Jahren noch viel mehr spannende Einblicke in die prähistorischen und historischen Epochen im Kreisgebiet geliefert.

Im Vortrag wird eine Auswahl dieser Forschungen zu Siedlungen, Gräbern und zur Landschaftsgenese vorgestellt. Dr. Andreas Hüser studierte Vor- und Frühgeschichte, Geologie und Geografie an der Philipps-Universität Marburg. Seit 2017 ist er Leiter der Archäologischen Denkmalpflege des Landkreises Cuxhaven und der Burg Bederkesa.